English German

Benutzer Anmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Webseite anzumelden:

Benutzername:

Passwort:

Auf zu neuen Ufern!

Nach den Dauerverletzungen der letzten beiden Jahre bin ich, dank erfolgreicher Behandlung durch meine Osteopathin, wieder auf dem Weg zurück. 5 Monate in denen ich mich, meinen Körper, insbesondere mein Knie langsam an Belastungen eines Trainings gewöhnt habe.

 

Im privaten ebenso wie im beruflichen Leben steht man immer wieder vor Entscheidungen. Das wesentliche dabei ist für mich stets dass man diese Herausforderungen aktiv annimmt.

 

Als Vorstand und Geschäftsführer von drei Unternehmen bin ich täglich gefordert den richtigen Weg zu gehen. Dabei suche ich Entscheidungen im Vorfeld stets im Team zu klären. In einigen Fällen sind die Wege sehr klar und die Entscheidung liegt auf der Hand. Zumeist führen jedoch viele Weg nach Rom und dann musst du ohne zu zögern eine Richtung vorgeben. Oft ohne zu wissen was auf diesem Weg sonst noch auf einen zukommt.

 

Als ich im Oktober letzten Jahres massive Schmerzen im Knie bekommen habe bin ich natürlich zunächst zum Orthopäden gegangen, habe Röntgen und Physiotherapie über mich ergehen lassen und dabei geahnt dass das nicht wirklich helfen kann. Für mich war klar dass man hier der wirklichen Ursache auf den Grund gehen muss. Aus diesem Grund habe ich die Sache in eigene Hände genommen, ein MRT machen lassen (um sicher zu gehen dass der Miniskus keinen Schaden genommen hat) und einen Termin bei einer Osteopathin vereinbart.

 

Schon nach der ersten Behandlung war klar dass ich mich richtig entschieden habe. Nämlich dafür dass die Auswirkung nicht gleich Quelle des Übels sein muss und eher auch nicht ist. Für mich lag der Grund an der Fülle der Verletzungen. Eine nach dem anderen die den Körper, die natürliche Bewegung, massgeblich beinflusst und aus dem Gleichgewicht bringt.

 

Herausgestellt hat sich dass die Leistenbruch OP zu einer Blockade in der Leistengegend geführt hat. Diese wurde mit zwei Behandlungen gelöst. Dazu habe ich ein Stabilitätsprogramm für die Fußgelenke erhalten (Beinarbeit im Wasser). Im Mai/Juni habe ich mit leichtem Laufprogramm und verstärktem Schwimm- und Radtraining begonnen.

 

Heute, 4 Monate später, bin ich in der Endphase der Vorbereitung für den Wolfgangseelauf.  Woche für Woche habe ich Intensität und Umfang ganz langsam gesteigert und mit und meinen Körper stets beobachtet. Wie gut und wie lange sind die Erholngsphasen? Wie fühle ich mich nach dem Lauf und am Tag danach? Wie geht es meinem Knie, meinen Achillessehnen? 

 

Seit Mitte August habe ich Läufe um die 2h im GA1 begonnen. Dazwischen regelmäßiges Lauf ABC. Vor zwei Wochen sind die ersten längern Läufe im Wettkampftempo sowie Intervalle hinzu gekommen. Und es läuft hervorragend.

 

Mein Ziel, bis Oktober eine Form aufzubauen die wieder an ein intensives, regelmäßiges Triathlon Training mit vollen Umfängen und Belastungen zulässt, habe ich erreicht. Der Wolfgangseelauf ist für mich eine erste Formüberprüfung. Ein Trainingslauf mit Testcharakter als Basis für das Trainingsprogramm 2011/12 dessen Plan ich erstmals selbst erarbeiten werde.

 

Wie schon 2007 habe ich mich auch diesmal trainingstechnisch vorbereitet. Aber mehr dazu in den kommenden Tagen. Ich bin auf jeden Fall schon voller Vorfreude auf das Training für das kommende Jahr.