Seit meinem letzten Tagebucheintrag ist sehr viel geschehen. Hochwasser, Urlaub, Rückenverletzung, akute Achillessehnen Entzündung. Nach der Wolfgangsee Challange habe ich, mit Ausnahme des SIE&ER Laufs kein Rennen mehr bestritten. Zudem ist vor zwei Wochen noch eine Leistenverletzung dazu gekommen. Seit wenigen Tagen geht es aber wieder aufwärts. Ich fühle mich immer besser und vor allem nahezu ohne Schmerzen. Die Zeit für ein "Come Back" naht und damit auch die Lust dieses Tagebuch weiter zu führen.
Es ist natürlich schwer alles auf einemal zu erfassen. Da mein Training aber im Moment noch nicht so voll beginnt werde ich mehr Zeit verwenden die Geschehnisse der letzten Monate nachzutragen. Denn da gibt es so einiges zu berichten.
Einige Berichte wie über das Hochwasser fehlen ja und die waren durchwegs mit Höhen und Tiefen gespickt. Ganz allgemein war der Herbst kein wirklich guter. Geplagt von Verletzungen im Kreuz, den Achillessehnen und zuletzt in der Leiste bin ich kaum zum trainieren gekommen. Ausgenommen davon natürlich das Schwimmen. Und hier habe ich wirklich einen Fortschritt gemacht. Zuletzt ist sich aber auch das zeitlich nicht immer ausgegangen.
Seit wenigen Tagen sind die Verletzungen allesamt jedoch am abklingen und ich beginne langsam wieder an ein regelmäßiges Training zu denken. Das wird in jedem Fall ein Neubeginn denn ich habe mich entschlossen mir ab sofort meinen Trainingsplan selbst zu schreiben. Eine Entscheidung die ich in einem Gespräch mit meiner bisherigen Trainerin, Karin Haußecker, getroffen habe.
In den nächsten Tagen wird feststehen in welchem Umfang ich starten kann. Insbesondere wegen der Achillessehene. Wahrscheinlich werde ich zu Beginn mehr Einheiten auf dem Ergo mit geringerem Wiederstand und hoher Frequenz fahren und nur eine Laufeinheit pro Woche absolvieren. Zudem möchte ich die Krafteinheiten verstärken.
So hoffe ich dass die letzten Untersuchungen gut verlaufen und ich alsbald wieder am frühen Morgen Laufen und Schwimmen gehen kann. Haltet mir die Daumen.
Das Foto stammt übrigens von einer Kanufahrt auf der Thaya. Sehr empfehlenswert. Bericht folgt selbstverständlich.