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... warum Sport?

Warum treibt jemand Sport. Da gibt es viele Gründe. In jedem Fall ist es die Freude an der Bewegung. Dazu kommt dass man sich fit fühlt, dass man etwas für das eigene Look&Feek tut und der nächste Badesommer kein Versteckspiel wird.´

Für mich ist Sport vor allem deshalb wichtig weil er mir hilft nicht zur Arbeitsmaschine zu werden und weil er mir das Gefühl gibt etwas für mich zu tun.

... warum Laufen?

Laufen ist, neben Gehen, die natürlichste Form der Fortbewegung. Laufen birgt für mich Dynamic. Vor allem aber ist es eine der unkompliziertesten Sportarten. Beruflich bin ich oft unterwegs. Ein Paar Laufschuhe, Hose und Leibchen sind rasch verstaut und ein Laufstrecke gibt es an jedem Ort. Rein in die Schuhe und Los. Wie unkompliziert es aber wirklich ist habe ich erst bemerkt als ich mit dem Triathlon Training und damit mit Radfahren und Schwimmen begonnen habe.

... warum Marathon?

Warum läuft jemand freiwillig 42,195km? Gegenfrage - warum zahlt jemand freiwillig zwei Plätze im Flieger weil er auf einem zu wenig Platz hat und überdies zum regulären den Kindergurt braucht? So wie es für den wenig bis gar nicht sportlichen unbegreiflich ist dass jemand sich die Herausforderung Marathon antut, ebenso wenig ist es für jemanden wie ich unbegreiflich wie man mit 120 und mehr Kilo noch immer Burger, Käsekrainer und Sachertorte in sich hinein stopft.

Marathon heisst sich über eine Grenze hinweg zu begeben bei der der Körper mit den eisernen Reservern allein nicht mehr auskommt. Daher ist es gerade hier, und bei allen längeren Distanzen wie einem Triathlon, unumgänglich zunächst den eigenen Körper kennen zu lernen, sich mit den eigenen Grenzen vertraut zu machen, um dann mit Hirn und Taktik die Grenzen zu verschieben und mit einem Lächeln durchs Ziel zu laufen.

Wer dieses Ziel erreicht hat vor allem längere Zeit darauf hingearbeitet und dabei gelernt wie man ein Ziel erreicht. Diese Erfahrung nimmt man umgehend in jeden Bereich des eigenen Lebens, sei es im Beruf oder in der Familie mit. Wenn ich mir ein realistisch erreichbares Ziel stecke, es klar definiere und einen PLAN habe dem ich nachgehe, werde ich dieses Ziel auch erreichen.

... warum Triathlon?

Diese Frage habe ich mir zum Beginn meines Triathlon Trainings selbst oft gestellt. Nicht weil ich an mir zweifle. Viel mehr weil die Umstellung und der Aufwand gegenüber Laufen wesentlich steigt. Aber ist man einmal im Rhytmus dann ist auch das kein Problem mehr. Dann bricht die Freude durch. Die Freude und der Spass nicht mehr ausschliesslich tagein tagaus zu laufen sondern ein wesentliches mehr an Abwechslung im Trainingsalltag zu geniessen. Wer wie ich als Kind und Jugendlicher unentwegt auf dem Rad gesessen ist und dann mit 40 wieder auf den Renner steigt, der spührt rasch die alte Liebe wieder aufkeimen.

... und Schwimmen?

Als diese Seite entstand gab es diesen Teil noch nicht. Zu gespalten war mein Verhältniss zu dieser Disziplin. Bis auf wenige Meter in den Sommerferien bin ich, ausgenommen beim Segeln, nie ins Wasser gegangen. Nicht weil es keinen Spass macht - ich war Freischwimmer - aber es gab zu viel andere Interessen. Ohne Schwimmen hätte ich mir einen Triathlon jederzeit zugetraut. Und damit stand ich nicht allein da denn es gibt genügend Sportler denen es genauso geht und die letztlich vor dem Schwimmen kapitulieren. Ob sie dies zurecht tun oder nicht - darüber scheiden sich die Geister.

Die einen meinen dass man später das Schwimmen nie mehr fehlerfrei erlernen kann, andere meinen dass das doch geht, vor allem wenn man nicht schon vorher die Do-It-Yourself Schwimmlernmethode angewandt hat. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen dass man Schwimmen, insbesondere den Kraulstil, ohne Vorkentnisse bei entsprechendem Ehrgeiz sehr rasch erlernen und die Basis für einen Sprint Tri (500-800m schwimmen) binnen 2-3 Monaten legen kann.

... warum Training und Trainingsplan?

... Training ist im Grunde lernen, Fortbildung. In unserem Fall lernt unser Körper sich an unsere Bestrebungen, "uns ausdauernd zu bewegen", "schneller zu laufen" ... anzupassen. Und umgekehrt lernen wir unseren Körper, seine Reaktion auf so manche Belastung und Entlastung, kennen.

Ich selbst habe zwei Marathons ohne auf mich abgestimmtes Training oder das Wissen um meine Grenzen bzw. Grenzbereiche absolviert. Nach den nahezu 5h in Berlin, am 30.9.2007, wusste ich dass ich lange laufen kann. Jetzt wollte ich wissen um wie viel kann ich mich, mit geziehltem und auf mich ganz persönlich abgestimmten Training, steigern. Daher habe ich mich nicht nur genau untersuchen sondern vor allem von einem Profi am ÖISM auf der Schmelz auf den VCM 2008 vorbereiten lassen. Die Basis für die Trainingsplanung bildete eine sportmedizinische Untersuchung sowie Ergometrie am Laufband bei der meine Trainingsbereiche an Hand der Laktatwerte und Geschwindigkeiten sowie Herzfrequenzen bestimmt wurden. Aufbauend auf diesen wurde Monat für Monat ein Trainingsplan erarbeitet der stets auf meine körperliche Verfassung sowie meinem Zeitbudget (Firma, Familie, Urlaub) angepasst wurde.

Schon die ersten Wettkämpfe (Eisbärenlauf I+III) haben gezeigt wie rasant der Trainigsfortschritt vor sich ging. Spätestens mit den 1:44 für den Wien Energie Halbmarathon war klar dass ich auf dem allerbesten Weg bin mein Ziel - Marathonzeit sub 4h - zu erreichen. Die zweite Ergometrie die kurz drauf folgte bestätigte dass ausserordentlich. Im Berich der Grundlagenausdauer habe ich mich um 4km/h gesteigert. Lag mein Trainingsbereich 1 (2mmol Laktat) bisher bei einer Herzfrequenz bis 137 so begann dieser nun bei 139. Vor allem aber, und das ist das Wichtigste, habe ich meinen Körper bestens vorbereitet und die Gewissheit gehabt dass ich auch rundum Gesund bin und einen Marathon laufen darf.

Wie hat es mein Freund Gerhard gesagt - am meisten bewundere ich wie du nach dieser Strecke lächelnd und fröhlich auf uns zukommst während andere sich mit letzter Kraft herumschleppen. Welcher Satz könnte den Sinn eines professionellen Trainings, vor allem für Freizeitspotler, besser beantworten?!

... und abseits von Marathon & Triathlon?

... da gibt es noch die Leidenschaft zum Segeln. Ganz besonders auf dem Cat wenn unter mir das Wasser vorbei zischt. Wenn ich im Trapez hänge und wir auf einem Schwimmer dahin gleiten.

Aber ebenso gehe ich gerne Wandern oder Nordic Walken. Ja - dieser Sport wo einige auch im Sommer vergessen haben die Skistecken abzulegen. Nun - auch ich war, zugegebener Massen, sehr skeptisch. Bis mich meine Trainerin am Beginn des Marathontrainings selbst auf die Stockjagd getrieben hat. Seither weiss ich dass Nordic Walking, wenn man es richtig!!!! betreibt, extrem dynamisch und fordernd ist.

Als Jugendlicher habe ich in der Schule Handball gespielt. Auch da gibt es eine Schülerliga die wir damals um ein Haar gegen den Langzeitmeister, die Astgasse, gewonnen hätten. Ein Gurkerl, dass ich als Tormann wenige Sekunden vor dem Ende erhielt, beendete unsere Träume. Im Winter treibt es mich mit meiner Familie auf die Skipisten. Und wenn es sich einrichten lässt dann wird in der Zeit zwischen August und Februar, zu mitternächtlicher Stunde, dem American Football, die Ehre gegeben.